Freitag, 12. Mai 2017

Spaziergang durch den Mirabellgarten

Letzten Dienstag hatte ich am Mirabellplatz etwas zu erledigen und danach entschloß ich mich spontan, trotz Regens, durch den Mirabellgarten zu schlendern. Hier eine kleine Auswahl meiner Fotos. Erklärender Worte bedarf es, denke ich , nicht; die Aufnahmen sprechen für sich, wie wunderschön der Mirabellgarten ist:




















Dienstag, 28. März 2017

Solitär




Dieser Magnolienbaum steht derart geschützt, dass er als erster im Frühjahr Blüten zeigt.
 Jedesmal, wenn ich daran vorbei komme, bezaubert mich seine frühe Schönheit.
Natürlich fallen seine Blütenblätter auch als erste ab, dann jedoch wird mich die spätere
Blütenpracht des (ungeschütz stehenden) Magnolienbaumes in meinem direkten Umfeld
erfreuen.


Sonntag, 26. Februar 2017

Kleines Katzentagebuch



Darf ich vorstellen: Das ist Maja. Sie kommt aus dem Tierheim Hallein (das Tierheim hat eine tolle Internetseite, mit Videoclip zu jedem Tier), ist 6 Jahre alt, Perser und reine Wohnungskatze. Maja verhielt sich im Tierheim extrem zurückhaltend, blieb nur in ihrer Katzenhöhle und ließ niemanden an sich heran. Doch genau diese Katze wünschte ich mir für mich und Tommy Lee (er ist auf meiner Titelseite zu sehen).

Montag, 20.02.
Nach Platzkontrolle wird mir Maja am späten Nachmittag gebracht. Die beiden Katzen beschnuppern sich, Maja hinter dem Gitter des Katzenkorbs, Tommy Lee davor. Kein Geknurre, kein Gefauche. Nachdem Maja frei gelassen wurde, verkroch sie sich hinter dem Sofa und blieb, bis auf einen kleinen Abstecher durch die Wohnung und einem Anfaucher von Tommy Lee, die ganze Zeit dort.

Dienstag, 21.02.
Während der Nacht ist alles ruhig, aber um 5.15 Uhr ist meine Nachtruhe zu Ende: Tommy Lee randaliert an der geschlossenen Balkontür (was er sonst nie macht) und will unbedingt raus. Als Morgenmensch bleibe ich gleich auf - und bin den ganzen Vormittag damit beschäftigt, ihn raus und rein zu lassen (Maja darf noch nicht auf den Balkon). Er bekommt tausend Streicheleinheiten und die Versicherung, dass er mein Bester ist.
Maja sitzt immer noch hinter dem Sofa, nimmt aber Leberwurst von meiner lang ausgestreckten Hand. Schließlich kommt sie hervor, geht durch die Wohnung, frißt - und faucht Tommy Lee an, der darüber ganz verdattert ist.

Mittwoch, 22.02.
Maja taut immer mehr auf, hummelt durch die Wohnung, faucht Tommy Lee an, wenn er ihr zu nahe kommt. Tommy Lee ist irritiert und nimmt mir ein bißchen übel, dass er seine Gewohnheiten nicht leben kann. Sein Sicherheitsplatz ist auf dem Tisch, wo er mir demonstrativ den Rücken zukehrt.
Am Nachmittag läßt sich Maja kurz von mir streicheln und kommt sogar zu mir auf das Sofa! Die Abstände des Verkriechens werden immer kürzer und gehe ich in die Küche oder in das Bad folgt sie mir jedesmal und "spricht" mit mir.

Donnerstag 23.02.
Tommy Lee geht zu Maja und signalisiert ihr "Ich möchte Freundschaft mit dir schließen". Maja jedoch faucht, aber im Laufe des Tages wird das (Angst-)Fauchen schwächer und manchmal vergißt sie es sogar ganz.

Freitag, 24.02.
Tommy Lee nimmt einen kleinen Teil seiner Gewohnheiten wieder auf, worüber ich sehr froh bin. Einmal liegen beide Katzen sogar neben mir auf dem Sofa, wenn auch nur für kurze Zeit.

Samstag, 25.02.
Zwischen den Beiden wird es immer entspannter, sie werden neugierig aufeinander. Maja faucht Tommy Lee kaum mehr bis gar nicht an.

Jeder, der Katzen hat, weiß, dass es nicht einfach ist, Katzen zu vergesellschaften, zumal, wenn sie schon älter sind. Mir ist bewußt, dass noch keinesfalls das Ende der Fahnenstange erreicht ist. Ich werde weiterhin unendliche Geduld brauchen, sehr viele Streicheleinheiten verteilen, mit sanfter Stimme zu den Beiden sprechen, bis wir unseren gemeinsamen Alltag gefunden haben. Aber so, wie es sich entwickelt hat, kann es doch nur gut ausgehen, denn ich liebe diese kleine, einäugige Maus Maja und Tommy Lee sowieso schon seit langem, seit er in meinem Leben ist :)

Sonntag, 22. Januar 2017

Winterimpressionen

Die winterliche Kälte hat uns Menschen und die Natur derzeit voll im Griff. Aber dank der Sonne zaubert sie eine verwunschene Welt. Ich habe ein paar Eindrücke innerhalb meines nächsten Umfeldes festgehalten: